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Zu mir und meiner Familie

 

Mein Name ist Angie (von meinem Mann und im Freundeskreis schon seit Jahrzehnten "Monsti" genannt). Ich bin Jahrgang 1955 (geboren im oberbayrischen Fürstenfeldbruck/Deutschland als älteste von sechs Kindern), seit 1986 mit Achim, einem Ur-Berliner verheiratet. Leider sind wir kinderlos geblieben. Wir haben aber 15 Nichten/Neffen und derzeit zwei Großnichten, eine prächtige Große Münsterländerin namens Maxi (oder auch Maxl genannt, geb. 2000) und eine sehr liebe Bauernhofmix-Mieze (Mini, geb. 2002).




Das bin ich bei einer meiner Lieblingsbeschäftigungen: Fotografieren von Krabbeltierchen und Pflanzen (Juni 2008, Foto: Verena Panovits in ihrem Garten in Kirchdorf/Tirol).


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Mein Mann Achim mit den beiden Viechern auf unserer "blauen Bank" auf der Alm - Man beachte den Bierflaschenhalter am Zaun.  

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Maxi und Mini. Die beiden sind ein Herz und eine Seele.


Einst hatte ich in Berlin Geographie mit den Schwerpunkten Geomor-phologie, Boden-, Klima- und Vegetationsgeographie sowie katholische Theologie studiert. Ich wollte eigentlich die Studienratslaufbahn ein- schlagen. Dies wurde jedoch aufgrund eines Berufsverbots seitens der Kirche erfolgreich verhindert, da ich bereits zum zweiten Mal verheiratet bin. Kurz vor dem Abschluss des ersten Staatsexamens machte ich mich deshalb mit einem Redaktions-, Graphik- und Textverarbeitungsbüro selbständig. Dieses Büro lebte gut 15 Jahre. Die Schwerpunkte meiner Arbeit waren Geowissenschaften, Stadt- und Landschaftsplanung, Tourismusforschung, Architektur und Medizin, darüber hinaus aber auch Textverarbeitungsschulung und Werbegraphik. Diese Arbeit machte mir riesigen Spaß. 1999 musste ich mein Büro aus gesundheitlichen Gründen leider aufgeben. Bis zu diesem Zeitpunkt lebten mein Mann und ich in Berlin, was sich aber schon wenige Monate später ändern sollte.

Seit Herbst 1999 sind wir in St. Ulrich am Pillersee im Tiroler Unterland zu Hause, ein Jahr später bezogen wir unser neu erbautes Haus. Mein Mann leitet seit 2001 in Oberndorf bei Kitzbühel ein Wohnhaus der Tiroler Lebenshilfe für schwer mental  und mehrfach behinderte Erwachsene.

Ich kümmere mich um unseren Haushalt/Garten und um die im Erd-geschoss unseres Hauses befindliche Ferienwohnung, was mir teilweise schwerfällt, da ich seit etlichen Jahren schwerbehindert bin (habe unberechenbares entzündliches Rheuma und bin seit Anfang 2004 dickdarmlose, d.h. dauerhafte Ileostomaträgerin). Aber ich habe eine Aufgabe, die mir viel Freude macht. Daneben pflege ich meine Hobbies ... wie man zum Beispiel an dieser Seite sieht.

Meine weiteren Hobbies: Malen und Zeichnen, (Berg-)Wandern - soweit es noch geht -, Klavierspielen (Klassik), neuerdings auch die Mikroskopie. Nebenbei helfe ich auch mehr oder weniger intensiv bei Projekten der hiesigen Bergwacht mit.

Jeder fragt uns, warum es uns ausgerechnet in dieses verträumte Tiroler Nest verschlagen hat. Falls Ihr Euch das ebenfalls fragt, hier die Geschichte in Kurzform:

Als Achtpersonenfamilie konnten wir früher nie gemeinsam verreisen, da es außer irgendwelchen Massenquartieren (Caritas, Arbeiterwohlfahrt u.ä.) für uns keine Angebote gab. Also schaute sich mein Vater eines Tages nach einem Grundstück in einer schönen Gegend um, das er hier gefunden hatte. Mitten in einem Feld mit freiem Blick auf den Pillersee entstand Ende der 60er Jahre unser Ferienhaus, in dem wir jahrelang sämtliche Schulferien verbrachten. Da wir oft umgezogen waren, gab es für uns Kinder kaum eine echte "Heimat". Zunehmend wurde dieses Dorf in Tirol unser zweites Zuhause - ja: Er wurde zum eigentlichen Fixpunkt.

Die erste, die es auf Dauer hierher verschlug, war meine nächstjüngere Schwester, die einen Einheimischen aus dem Nachbarort heiratete. Die nächste war meine jüngste Schwester, die einen Bauern aus dem Dorf heiratete. Die dritten "Einwanderer" waren dann Achim und ich. Der Ent-schluss war für mich eine Sache von Sekunden, geboren während eines Kurzaufenthalts im August 1999. Achim, als Stadtmensch war zunächst skeptisch, doch zog er mit, integrierte sich sehr schnell und möchte - wie ich auch - nicht mehr woanders leben. Mir san z' Nuarach dahoam.

 


 
Die Konsequenz der Natur tröstet schön über die Inkonsequenz der Menschen. (Johann Wolfgang von Goethe)
 

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